schlappmaul

Der Kitzinger Schlappmaulorden

Im Jahre 1988 schlug die Stunde der KiKaG, als sie bei Aufräumungsarbeiten auf ein Exemplar jener gusseisernen Masken stieß, die einst den sogenannten Hadlatempel in der Nähe des Falterturmes zierten und von denen die Abrissfirma ein Exemplar an die neuen Hausherren des Falterturmes weitergereicht hatte. In der nachfolgenden geselligen  Runde schlug Elferrat Hans-Hinrich Friese vor, diese Maske zur Vorlage eines Sonderordens zu machen. Dieser sollte an Personen verliehen werden, die durch „eine gar trefflich lockere Zunge und ein schlagkräftiges Wort“ in der Öffentlichkeit in Erscheinung treten würden. Zunächst dachte man dabei noch nicht an die große Politik, sondern mehr an lokale Größen und so wurde das erste Exemplar 1989 an das „Schörschla von der Fischergass“ vergeben.

zitiert aus: „Fastnacht in Kitzingen“ von  Hans-Joachim Schumacher

 

Die Laudatio auf den neuen Ehrenträger wird nach Tradition in der Regel immer vom vorjährigen Schlappmaulordenträger gehalten. Der Laudator wird von der KiKaG berufen.

 

Die Träger des Schlappmaul-Ordens