Der 67. Session-Auftakt: schlicht und einfach: gelungen

Dank Antenne Bayern, die dieses Ereignis am Freitag und Samstag vorankündigten, war der Vorplatz am Falterturm gefüllt, wie noch nie, um gemeinsam, begleitet vom Franconia Sextett, neben vielem Bekannten auch das Schlappmaul-Lied anzustimmen.

„Singen in Franken“. Wörtlich. Ehrlich. Karneval.

Wir hatten unseren Spass, erst Recht, als dann die Karavane singend und lachend durch die Innenstadt zog, um dann gemeinsam das Paul-Eber-Haus zu stürmen.

Weiter ging es mit den Ehrungen durch Holger Leikam, der seit 2012 Beirat des FVF ist und daher den offiziellen Teil mit lockeren Sprüchen begleitete. Er hatte sich verirrt in Kitzingen, es aber dann doch noch rechtzeitig geschafft.

Hubert Henneberger, langjähriges Mitglied seit 2005, wurde geehrt für den langjährigen Einsatz beim Kellerspiel als Mitwirkender, der Verwaltung & Organisation der Anmeldungen und bekam dafür den Verdienstorden in Gold vom FVF.

Markus Henneberger, langjähriges Mitglied seit 2005, Ehrennadel in Gold vom FVF für Regie bei den Sitzungen, Elferrat, DJ bei Aftershow-Parties und Umzügen, Audio-Schnitt und Musik für das Männerballett der 11er.

Eva Piszczek, langjähriges Mitglied seit 2005, erhielt die Ehrennadel in Gold vom FVF dafür, dass sie als Fotografin die KiKaG jahrelang ins rechte Licht gerückt und immer pünktlichst ihre vorbildlich aufbereiteten Ergebnisse der Redaktion und Medienverwaltung der KiKaG zur Einarbeitung in Webseite, Liederheft und in redaktionelle Beiträge, zur Verfügung gestellt hatte.

Höhepunkt war neben dem Gaumenschmauss dann die Bütt vom 11er in Spe, Uwe Goldbach:

Das Thema wurde listiger Weise von Rainer Müller vorgegeben:

„Warum man Elfer wird“.

Er beschreibt dabei kurz, wo er her kam: kleiner Ort, ländlich, neuer Job, Wochenendbeziehung, dann Beschluss: er holt seine Familie her.
Bedingungen der Frau und Kinder: Der neue Wohnort solle nicht zu groß sein, eher ländlich, aber mit Internet (Whatsapp) und man solle die Schule mit dem Fahrrad erreichen können.

„Jetzt wohnen wir 11 Jahre in Kitzingen und was glaubt Ihr, wie oft sie mit dem Fahrrad zur Schule gefahren sind?….genau…kein einziges Mal.“

Schwenk – wenn man umzieht, muss man sich auch einen neuen Zahnarzt suchen und so landete er dann eines Tages mit Zahnschmerzen auf Rainer Müllers Behandlungs-„Tisch“ – alles lacht – er verbessert sich, „Behandlungs-Stuhl“ und bekommt nach elf Betäubungsspritzen die alles entscheidende Frage gestellt:

„Backenpiercing oder Elferrat?“

Dann fallen ihm seine ganzen Jugendsünden ein und er beschreibt sehr bildlich das, was hier im Vorfeld bereits geschrieben wurde, um am Ende mit bereits pelziger Zunge nach „bohrender Nachfrage“ von Rainer Müller im letzten Moment das Wort „ELFERRAT“ heraus zu pressen, kurz bevor die Anästhesie das verhindert hätte.

Sehr witzig gemacht auch die anschließende Elfertaufe Uwes, der passender Weise zwei Meter elf groß ist und von Rainer Müller, auf einer Malerleiter stehend, auf der seine, vom letzten blauen Meekrokodil stammenden Maßschuhe aus Iphofen, so richtig schön leuchteten, mit frängischem Bocksbeutel getauft, genauer übergossen wurde, um anschließend unter lautem Anfeuern der Anwesenden einen 2 Liter Bembel Meewasser auf Ex trinken zu müssen, um endlich zum Kreis der Geläuterten und Unfehlbaren zu gehören.

Endlich Elfer, dafür batschnass, aber dennoch halbwegs überstanden, der Saal tobt und die KiKaG hat wieder einen 11er mehr in den Reihen.




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